27.02.2008 09:31
Bluthochdruck:
BEDEUTUNG DER MESSWERTE
Erst wenn 7 von 30 Messwerten gleich oder höher als 135/85 mmHg sind, kann man von Bluthochdruck sprechen. Entsprechen weniger Messwerte dieser Grenze, so kann man noch von normalem Blutdruck sprechen.
Man spricht von leichter Hypertonie, wenn 7 bis 22 Werte gleich oder höher als 135/85 mmHg gemessen werden. Ab 23 Werten, die gleich oder höher als 135/85 mmHg sind, spricht man von Hypertonie.
Der Blutdruck ist eine Druckwelle. Die Höhe des Wellenkamms entspricht dem systolischen Blutdruck, die Tiefe des Wellentals beschreibt den diastolischen Blutdruck.
Diese Blutdruckwellen schwanken ständig, daher muss man auch den Blutdruck mehrmals messen, um einen aussagekräftigen Wert zu erhalten. Die Blutdruckschwankungen, die in Ruhe bestehen, werden durch Stress, durch körperliche Belastung und vieles andere verstärkt.
Ein Messwertepaar gibt die Höhe eines Wellenkammes und Wellentals an. Da sich die Blutdruckwellen aber ständig nach oben und dann wieder nach unten ändern, sind zuverlässige Aussagen erst möglich, wenn man mehrere Werte, noch besser möglichst viele Werte kennt. Daher empfiehlt die Österreichische Blutdruckliga, Blutdruckhöhe und Blutdruckbereiche erst nach 30 Messungen einzuschätzen.
Normal ist ein systolische Blutdruck zwischen 100 und 150 mmHg und ein diastolischer zwischen 60 und 95 mmHg. Liegt ein sehr hoher Messwert vor, wie z.B. 180/110 mmHg, ist die Diagnose Hypertonie auch trotz nur einem Wert sehr wahrscheinlich. Eine Aussage über den Bereich, in dem die gemessenen Blutdruckdaten schwanken, wird aber erst möglich, wenn zumindest 30 Messdaten bekannt sind.(Quelle: http://www.hochdruckliga.at/)
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